Gesetzesänderung öffnet dem Kahlschlag Tür und Tor
NABU fordert: Kommunale Baumschutzsatzungen erhalten!
Mit Unverständnis und Ablehnung reagiert der NABU Sachsen auf die von der Sächsischen Staatsregierung geplante Änderung des sächsischen Naturschutzgesetzes, wonach Wohngrundstücke vom Anwendungsbereich der kommunalen Baumschutzsatzungen ausgenommen werden sollen. Das wäre nach Ansicht des NABU ein erheblicher Eingriff in die Kompetenzen der Kommunen, es würde ein Freibrief zum Kahlschlag auf Wohngrundstücken ausgestellt, ein deutlicher Rückgang von wertvollem Grün in den Städten und Gemeinden wäre unausbleiblich. Der laut Gesetzesbegründung bezweckte Bürokratieabbau würde schon deshalb nicht erreicht, weil die geplante Regelung etliche rechtliche Fragen offen lässt.
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Igel und andere Tiere in der kalten Jahreszeit
Veranstaltungsangebote des Igelschutzzentrums
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Grafik: Igelschutzzentrum Leipzig |
Erlebnisreiche Stunden im Igelschutzzentrum Leipzig können auch in diesem Jahr die Winterferien bereichern! Die Mitarbeiter des Zentrums bieten für diese Zeit interessante und lustige Veranstaltungen an. Dabei kann man zum Beispiel erfahren, was uns die Spuren im Schnee verraten, wie die Tiere im Winter auf Nahrungssuche gehen oder sich gegen Kälte schützen. Auch ein richtiger Igel darf in Augenschein genommen werden. Die Veranstaltungen sind für Kinder von 7 bis 12 Jahren gedacht, eine Anmeldung unter Telefon 0341 4247662 ist erwünscht.
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Naturschutzförderung im Freistaat höchst unzureichend
Zur Erhaltung von Kulturlandschaft und Artenvielfalt Trendwende nötig
Seit 2009 gilt für den Naturschutz eine neue Förderrichtlinie. Mit dieser Richtlinie wurde die Förderung wichtiger Naturschutzaufgaben, die im öffentlichen Interesse liegen, sehr stark bürokratisiert. Umständliche und langwierige Antragsverfahren, keine verlässlichen Fördersätze, zu lange Vorfinanzierungszeiträume usw. haben dazu geführt, dass zahlreiche Maßnahmen, gerade von kleinen Vereinen, bereits aufgegeben wurden, und sie dürften zur Folge haben, dass ab 2010 ein wahres „Maßnahmensterben“ einsetzt. Grundsätzliche Korrekturen an der Richtlinie sind dringend notwendig, wenn unsere Kulturlandschaft erhalten werden und das Artensterben gestoppt werden soll.
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NAJU-NABU-Zukunftsinitiative: Workshop über Kinder- und Jugendarbeit
Ein Zukunftsworkshop von NAJU und NABU, welcher der Stärkung der lokalen Kinder- und Jugendgruppenarbeit dienen soll, wird am Samstag, dem 20. Februar 2010, in Leipzig stattfinden. Im Mittelpunkt der eintägigen Veranstaltung stehen Fragen zur aktuellen Situation, zu möglichen Problemen und zu Verbesserungsmöglichkeiten der NAJU-Aktivitäten im Kinder- und Jugendbereich. Als Diskussionsgrundlage dienen dabei die Ergebnisse der Verbandsstudie von 2008. Der Workshop richtet sich besonders an Menschen, die sich in der verbandlichen Kinder- und Jugendgruppenarbeit bereits engagieren, an ihrer inhaltlichen und strukturellen Weiterentwicklung interessiert sind beziehungsweise den Wunsch haben, in diesem Bereich mitzuwirken.
Veranstaltungsort ist das Soziokulturelle Zentrum „Die VILLA“, Lessingstraße 7, in 04109 Leipzig.
Anmeldungen bis 28.01.2010 beim NABU Bundesverband per Post, unter Telefon 030 2849841921, Fax 030 2849842900 oder E-Mail:
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NABU-Report 2009 erschienen
Das alljährlich vom NABU Sachsen herausgegebene Mitgliedermagazin informiert über die vielfältige Tätigkeit des sächsischen Landesverbandes innerhalb eines Jahres, über Aktivitäten der Landesgeschäftsstelle und der NABU-Untergliederungen ebenso wie über naturschutzpolitische und fachliche Themen. So finden sich im NABU-Report 2009 Beiträge über den Kampf des NABU gegen überdimensionierte und falsch platzierte Bauvorhaben im LSG „Moritzburger Kleinkuppenlandschaft“ und zur Problematik des Freilandanbaus von gentechnisch verändertem Mais, außerdem eine kritische Auseinandersetzung mit den Positionen der sächsischen Parteien zu wichtigen naturschutzpolitischen Fragen, ein Fazit der 20jährigen Geschichte des Grünen Bandes, ein ausführlicher Bericht über die 2. Wolfstagung des NABU Sachsen und vieles andere.
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Helfen Sie den nordischen Wildgänsen mit Ihrer Unterschrift!
Auch in diesem Jahr rasten bei uns in Sachsen wieder zahlreiche nordische Gänse, und wie in jedem Winter werden sie – legal – bejagt. Denn das Sächsische Jagdrecht erlaubt sogenannte „Vergrämungsabschüsse“ zur Vermeidung von Schäden in der Landwirtschaft. Das ist nach europäischem Recht bei einem „guten Erhaltungszustand“ auch gestattet. Für die Arbeitsgruppe Nordische Wildgänse im NABU ist dieses „Management“ jedoch keineswegs gerechtfertigt, zumal es dabei auch zum Abschuss streng geschützter und derzeit im Bestand zurückgehender Vogelarten kommen kann! Die AG fordert deshalb die Sächsische Staatsregierung auf, dafür zu sorgen, dass diese Wintergäste endlich ganzjährig geschont werden. Dazu brauchen wir die Unterstützung aller Naturfreunde! Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, auch in Sachsen eine nicht mehr zeitgemäße Jagdpraxis abzuschaffen.
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| Foto: NABU Archiv |
Ausgefüllte Listen senden Sie bitte an den NABU, Landesverband Sachsen e. V., Löbauer Straße 68 in 04347 Leipzig.
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„Oasen in der intensiven Agrarlandschaft“Ein Film von Andreas Winkler
Der Film von Andreas Winkler (NABU-Regionalverband Erzgebirgsvorland) zeigt in eindrucksvollen Bildern viele der oft wenig bekannten Tiere und Pflanzen der Wiesen und Felder. Das Gebiet, in dem gefilmt wurde, gehört zu den letzten Oasen für die biologische Vielfalt. Doch es sind isolierte Inseln, Fragmente der einst zusammenhängenden, naturnahen Kulturlandschaft. Es ist aber noch nicht zu spät, um solche Lebensräume in der offenen Agrarlandschaft zu retten. Der Film macht deutlich: Nur mit innovativen, intelligenten Strategien in allen Landnutzungsformen und der Nutzung alter Erfahrungsschätze ist dem Artensterben im Offenland zu begegnen. Der Film kann bezogen werden über: NABU Sachsen Landesgeschäftsstelle, Löbauer Straße 68, 04347 Leipzig, E-Mail:
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. Laufzeit: 58 min., Preis: 18,00 Euro zzgl. Porto |
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