Helfen Sie den nordischen Wildgänsen!
Auch in diesem Winter rasten bei uns in Sachsen wieder zahlreiche nordische Wildgänse, und immer wieder kommt es dazu, dass sie von Jägern an ihren Schlafplätzen gestört und geschossen werden. Das ist auch deshalb problematisch, weil sich unter ihnen geschützte Arten befinden. Die Arbeitsgruppe „Nordische Wildgänse“ des NABU bittet alle Naturfreunde, sie zu informieren, falls eine solche Jagdpraxis beobachtet wird. Die Arbeitsgruppe führt eine Statistik, die ein Urteil darüber ermöglichen soll, ob die im Erlass des sächsischen Umweltministeriums vom 18.04.2006 getroffenen Regelungen tatsächlich eingehalten werden.
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Bleßgänse Foto: Annett Bellmann |
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NABU Sachsen zur Neuregelung des Jagdrechts im Freistaat
Als einen Teilerfolg für den Naturschutz wertet der NABU Sachsen den nach der Anhörung nun zur Beschlussfassung im Landtag vorliegenden Entwurf für das neue sächsische Jagdgesetz. Mit diesem Entwurf werden die Belange des Artenschutzes besser berücksichtigt als bisher, so etwa durch die Möglichkeit, sogenannte Wildschutzgebiete auszuweisen. Positive Ansätze sind auch das Verbot von Bleischrot bei der Wasservogeljagd und die Berücksichtigung der geltenden EU-Richtlinien. Konsequent wäre es jedoch gewesen, im Gesetz zu regeln, dass nur solche Tierarten dem Jagdrecht unterstellt werden können, die nicht durch den Anhang IV der Fauna-Flora-Habitat-Richtline der EU geschützt sind.
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Amphibien-Präsenzmonitoring in Sachsen geht weiter
Der NABU und das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie haben sich das Ziel gesetzt, die aktuelle Verbreitung der in Sachsen vorkommenden Amphibienarten zu erfassen. Ausgehend von den Daten aus dem Atlas der Amphibien Sachsens von 2001 werden nun alle Beobachtungen ab 2002 einbezogen. Seit 2011 läuft eine gezielte Nachkartierung, die von sieben Regionalkoordinatoren organisiert wird. In der Saison 2011 ist bereits eine beachtliche Anzahl an Daten gemeldet worden, doch leider konnten nicht alle Raster an Kartierer vergeben werden. 2012 sollen nun vor allem diese „weißen Flecken“ in die Geländearbeit einbezogen werden.
Der NABU ruft dazu auf, sich an der Erfassung zu beteiligen und Amphibienbeobachtungen an die Regionalkoordinatoren zu melden. Altnachweise ab 2002 bitte bis zum 31. Januar 2012!
Insbesondere für die noch „leeren“ Raster werden dann für die Freilandarbeit 2012 dringend Kartierer gesucht!
Weitere Informationen, die aktuellen Verbreitungskarten und Erfassungsbögen sowie die Gebietskulisse und Kontaktdaten der Regionalkoordinatoren finden Sie hier. Allen Unterstützern sei an dieser Stelle recht herzlich gedankt!
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Die Wechselkröte ist in Sachsen vor allem eine Art des Tieflandes und beginnenden Hügellandes. Sie bewohnt hier hauptsächlich vegetationsarme Standgewässer. Foto: Jörg Seidel |
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NABU-Report 2011 erschienen
Einen umfangreichen Artikel über die erfolgreiche Leineschafzucht des NABU-Sachsen seit Beginn der 1990er-Jahre enthält der eben erschienene NABU-Report. Das alljährlich vom NABU Sachsen herausgegebene Mitgliedermagazin informiert über die Arbeit des Jahres 2011, sowohl über die Tätigkeit der Landesgeschäftsstelle als auch über Aktivitäten der NABU-Untergliederungen. Weitere hervorhebenswerte Beiträge der diesjährigen Ausgabe widmen sich dem 4. sächsischen Naturschutztag, dem Entwurf zum sächsischen Jagdgesetz, der ersten sächsischen Feldhamsterfachtagung, der neuen großen NABU-Mitmach-Aktion „Insektenvielfalt in Sachsen“ und den NABU-Verbänden und -Gruppen.
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Vorschläge der Verbände ernst nehmen!
Kompensation von Baumfällungen an Leipzigs Flüssen
Am 30.11.2011 sind im Gespräch von Vertretern des Amtes für Umweltschutz der Stadt Leipzig, der Landestalsperrenverwaltung, des Büros bgmr und der ansässigen Naturschutzverbände Kompensationsmaßnahmen für die Baumfällungen auf den Dämmen an den Fließgewässern im Raum Leipzig vorgestellt, diskutiert und einige Entscheidungen vorbereitet worden. Dem größten Teil der diskutierten Maßnahmen kann der NABU grundsätzlich zustimmen; zugleich werden der Eingriff und das Verfahren der Ausgleichsplanung kritisch gesehen. Der NABU erwartet, dass die Anregungen der Verbände in die Planung aufgenommen werden und zudem, wie angekündigt, nach weiteren Möglichkeiten für Ausgleichsmaßnahmen gesucht wird, damit die Leipziger Aue von den Kompensationsmaßnahmen profitieren kann.
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Natur am Wegesrand
Neuer Fotowettbewerb des NABU-Kreisverbandes Aue-Schwarzenberg
Schon mehrmals hat der NABU-Kreisverband Aue-Schwarzenberg erfolgreich zu einem Fotowettbewerb aufgerufen. Der kürzlich gestartete neue Wettbewerb steht unter dem Thema „Natur – entdeckt am Wegesrand“, das eine Vielzahl möglicher Fotomotive umfasst: einen Baum mit gefärbtem Herbstlaub, einen Käfer auf einem Blatt, eine interessante Pflanze am Wegrand, den Blick auf eine Wiese und vieles andere. Der NABU-Kreisverband lädt alle Fotoamateure ein, draußen in der Natur auf Entdeckungswanderung zu gehen und die gelungensten Fotos einzusenden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!
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Dieser Saft ist Spitze!
Es hat sich herumgesprochen: 2011 war ein gutes Apfeljahr. Auch auf den Streuobstwiesen des NABU Sachsen schüttelten im Oktober wieder viele fleißige Erntehelfer die Äpfel der Sorten Danziger Kantapfel, Baumanns Renette, Luisenapfel, Cox Orange, Boskop und Pfannkuchenapfel von den Bäumen. Die Vielfalt der köstlichen alten Apfelsorten und der Verzicht auf den Einsatz von Pestiziden garantieren Premiumqualität für den Saft, der außerdem ohne Zucker- und Aromazusätze hergestellt wird. Eine erste Verkostung in der NABU-Landesgeschäftsstelle hat zum wiederholten Mal bewiesen: Dieser Saft ist Spitze! Viele Leipziger Bioläden gehören schon seit Jahren zu den Abnehmern des begehrten Saftes; er kann auch in der NABU-Landesgeschäftsstelle für 1,20 €/Flasche zzgl. 0,15 € Pfand gekauft werden.
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