Beton statt Natur im schönen „Arzgebirg“?
Bereits im April 2010 hatte der NABU Sachsen den von der Gemeinde Zschorlau (Erzgebirgskreis) geplanten Bau eines Gewerbegebietes in einem wertvollen Offenlandareal abgelehnt und damit die Proteste der Bürger von Zschorlau nachdrücklich unterstützt. Inzwischen hat im Rahmen des Genehmigungsverfahrens eine Abwägung der Einwände stattgefunden – für den NABU erneut Anlass zu scharfer Kritik, da nahezu alle Einwände, auch die der Landesdirektion, unverfroren ignoriert wurden. Insbesondere mit der Forderung des NABU, Alternativstandorte zu prüfen, hat sich die Gemeinde nicht im Geringsten befasst.
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DVD „Ich finde den Wolf ...“ ab sofort erhältlich
Ein Film von Adele und Andreas Matthews
Ich finde den Wolf ... unheimlich, böse, spannend oder faszinierend. Kaum ein Tier ruft so viele Emotionen hervor wie der Wolf. 9 Schüler wollen sich eine Meinung bilden und begeben sich auf eine ungewöhnliche Reise. Ein halbes Jahr lang sind sie mit der Kamera unterwegs, um den Spuren der Wölfe zu folgen. Die DVD kann ab sofort beim NABU Sachsen für 12,00 € zzgl. Versandkosten bestellt werden. Den Erlös aus dem Verkauf erhalten die Filmemacher zur Unterstützung weiterer Umweltbildungsprojekte.
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NABU in großer Sorge um den Leipziger Auwald
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Floßgraben Foto: Joachim Schruth
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Zurzeit läuft bei der Landesdirektion Leipzig ein Verfahren, das unter anderem darüber entschieden soll, ob der zum Teil durch sensibles Auwaldgebiet führende Wasserweg vom Leipziger Stadthafen zum Cospudener See zukünftig auch für Sportmotorboote freigegeben wird. Doch obwohl dieses Verfahren nicht abgeschlossen ist, wurde bereits zur feierlichen Eröffnung der Strecke eingeladen und damit der Eindruck geschaffen, als könnte nun jedermann ohne Einschränkung den Wasserweg zum Cospudener See benutzen. Für den NABU, der sich entschieden gegen den Motorbootverkehr ausgesprochen hat, ist das ein Grund zur Sorge, zumal im Interesse der Schiffbarkeit bereits Eingriffe in und am Gewässer stattgefunden haben, deren Rechtmäßigkeit angezweifelt werden muss.
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Keine Windkraftanlagen im grenznahen Landschaftsraum Bayern-Sachsen!
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Das „Grüne Band“. Foto: Hellmut Naderer
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Mit einem offenen Brief wenden sich verantwortungsbewusste Bürger der Grenzregion Sachsen-Bayern an Behörden und die Öffentlichkeit, um den ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen zu Bayern, den außergewöhnlichen Biotopverbund Grünes Band, vor Eingriffen zu schützen, die das Landschaftsbild zerstörerisch verändern würden. Insbesondere protestieren sie gegen den Plan, unter Missachtung der sächsischen Naturschutzinteressen in unmittelbarer Nähe des Grünen Bandes weitere Windparks zu errichten.
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Tagungsband der 2. Sächsischen Wolfstagung erschienen
Wölfe in Sachsen - Chancen für eine bedrohte Tierart
2009 fand in Bad Muskau die 2. sächsische Wolfstagung des NABU Sachsen, unterstützt von der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, statt.
Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft, des Landratsamtes Bautzen, Vertreter der Forstwirtschaft, der Jägerschaft, des ehrenamtlichen Naturschutzes, der Wissenschaft und des Wildbiologischen Büros LUPUS sorgten für ein breites Themenspektrum. Dies umfasste das Wolfsmanagement in Sachsen, Bemühungen um Akzeptanzförderung, Naturschutzarbeit und Wildbewirtschaftung im Forstbetrieb, Jagd und Wolf sowie die Entwicklung der Lausitzer Wölfe in den letzten fünf Jahren. Der nun erschienene Tagungsband reflektiert die Themen der Tagung noch einmal anschaulich. Mit seinem Erscheinen verbinden wir die Hoffnung, dass der Band allen Naturfreunden Hilfe sein wird bei der Wahrnehmung ihrer Verantwortung für die sächsischen Wölfe.
Der Tagungsband kann kostenlos über die NABU Landesgeschäftsstelle Sachsen angefordert werden. Telefon: 0341 2333130 oder E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
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Igelschutzzentrum Leipzig
Sommerferienpass-Angebote 2010
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| Grafik: Heike Martin |
Das Team des NABU Igelschutzzentrums Leipzig möchte auch in diesem Jahr wieder Kindern im Alter von 7-12 Jahren bei der Feriengestaltung helfen und lädt zu interessanten Veranstaltungen ein. Dabei können die Kinder nicht nur richtige Stacheltiere hautnah erleben, sondern erfahren auch viel über Igel und andere tierische Mitbewohner in Stadt und Garten. So stehen in diesem Jahr folgende Themen auf dem Programm: „Stachelige Begegnungen auf der Streuobstwiese“, „Wer ist wer? Tiere zum Verwechseln ähnlich“, „Das Leben in und am Teich“ und „Burgen, Baue, Höhlen und andere tierische Kinderzimmer“. Der Unkostenbeitrag für die Veranstaltungen beträgt jeweils 1 € mit Ferienpass und 2 € ohne Ferienpass. Aufgrund der begrenzten Raumkapazität, wird um telefonische Voranmeldung unter 0341 4247662 gebeten.
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Ein exemplarisches Stück Zeitgeschichte
NABU Sachsen legt eindrucksvolle Bilanz seiner Arbeit vor
Aus Anlass seines 20-jährigen Bestehens hat der NABU Sachsen die Publikation „Vielfalt bewahren – Zukunft sichern“ herausgebracht. Sie informiert auf 192 reich bebilderten Seiten im Format 22 mal 21 über zwanzig bewegte Jahre, in denen sich der NABU Sachsen zu einem der stärksten und erfolgreichsten Naturschutzverbände im Freistaat entwickelt hat. Detailliert gibt der Band Auskunft über die Geschichte des NABU Sachsen, über Facharbeit, naturschutzpolitische Anstrengungen, die Leistungen der über 60 Untergliederungen, über die Naturschutzjugend und vieles andere. Darüber hinaus wird auch ein wichtiges Stück Zeitgeschichte vermittelt. Die Publikation kann über die NABU-Landesgeschäftsstelle bezogen werden.
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